Haustiere fotografieren – auch ohne teure Ausrüstung (Tipps)
Haustiere gehören zur Familie und genau deshalb wollen viele von uns schöne Fotos von ihnen machen. Doch nicht jeder hat professionelle Ausrüstung oder teure Objektive. Das ist beim Haustiere-Fotografieren kein Problem, denn hervorragende Tierfotos gelingen auch mit dem Smartphone oder einer einfachen Kamera.
Warum Haustierfotografie anders ist
Tiere bewegen sich, reagieren spontan und folgen nicht immer Ihren Anweisungen. Genau das macht die Herausforderung (und die Freude!) bei der Haustierfotografie aus. Anders als bei Menschenporträts kommt es hier weniger auf die perfekte Pose an als auf Ausdruck, Nähe und Emotion.
Grundlegende Techniken
📱 1. Nutzen Sie Ihr Smartphone optimal
Smartphones haben heutzutage hervorragende Kameras eingebaut, oft sogar mit Porträt-Funktion oder Tiefenunschärfe-Effekte, die Ihr Haustier elegant freistellen.
- Halten Sie das Smartphone auf Augenhöhe Ihres Tieres, nicht von oben herab.
- Nutzen Sie bei Tageslicht abwechselnde Lichtquellen, Fensterlicht und Schatten können den Ausdruck verstärken.
- Aktivieren Sie den Serienbild-Modus: Bei schnellen Bewegungen erhöht das die Chance auf den perfekten Moment.
🐕 2. Nähe und Perspektive zählen mehr als Brennweite
Auch ohne teures Tele-Objektiv können Sie beeindruckende Bilder machen:
- Ihr Haustier ist der Star, also gehen Sie näher ran und lassen Sie es den kompletten Hintergrund einnehmen.
- Probieren Sie verschiedene Blickwinkel aus, z.B. auf Bauchhöhe, seitlich oder frontal. Bilder von oben herab sollten Sie eher vermeiden. Versetzten Sie sich stattdessen in die Lage des Tieres.
- Achten Sie auf einen ruhigen Hintergrund, damit dieser nicht vom Motiv ablenkt.
🐾 4. Geduld und Timing beim Haustiere-Fotografieren
Tiere folgen keinem Skript und das ist gut so! Zwingen Sie Ihr Haustier zu nichts und setzen Sie mehr auf Spiel und Spaß.
- Geduld mitzubringen, lohnt sich, warten Sie auf den besonderen Moment und drücken Sie im richtigen Augenblick ab.
- Lassen Sie das Tier natürlich agieren bei alltäglichen Handlungen, denn oft entstehen die schönsten Fotos ganz spontan.
- Belohnen Sie Ihr Tier zwischendurch. Leckerli oder Spielzeuge helfen, Aufmerksamkeit zu gewinnen.
🛠 Nachbearbeitung – schnell & effektiv
Haustiere fotografieren ist erst der Anfang. In der Nachbearbeitung können Sie noch viel rausholen und auch ohne teure Software Ihre Fotos aufwerten:
- Nutzen Sie Apps wie Snapseed, Lightroom Mobile oder auch die Fotos-App auf Ihrem Smartphone.
- Kleine Anpassungen bei Helligkeit, Kontrast und Klarheit verstärken Details.
- Schwarz-Weiß-Filter geben besonderen Porträts eine zeitlose Wirkung. Dazu haben wir übrigens einen eigenen Artikel verfasst: Tipps zur Schwarz-Weiß-Fotografie für Bilder mit Ausdruck und Charakter
Weitere Tipps zum Haustiere fotografieren
In folgendem Artikel zum Tiere-Fotografieren finden Sie weitere Ideen, wie Sie Ihr Tier ansprechend verewigen können: Tiere fotografieren: 10 Profitipps für bessere Tierfotos
Speziell für Hunde hat unser Foto-Experte ein Video erstellt, das Sie sich über FOTOPRAXIS.TV ansehen können:
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